Die Ordnung des Denkens

Veröffentlicht: 26.10.2014

Die Ordnung des Denkens
Das Gehirn des Menschen enthält über 86 Milliarden Nervenzellen, die durch 1 Billiarde Synapsen miteinander verbunden sind und pro Sekunde 10 Billiarden synaptische Informationseinheiten erzeugen. Wie entsteht hierbei die Ordnung unseres Denkens und warum ist diese bei einigen Erkrankungen gestört? Es ist wahrscheinlich, dass wir eines Tages die Prinzipien der Ordnung des Denkens verstehen werden und vielleicht können wir dann auch erkrankten Menschen helfen. Aber können wir dann auch Gedanken lesen? Wohl kaum. Die Lebenserfahrungen eines Menschen sind in seinen Synapsen gespeichert. Somit ist das synaptische Netzwerk so individuell wie unsere Biographie. Technische Systeme können bereits einige wenige Wahrnehmungen und Entscheidungen aus dem Gehirn lesen. Aber um richtig Gedanken lesen zu können, müsste der größte Teil des neuronalen Netzwerks ausgelesen werden. Dieser (Alp)Traum ist auf absehbare Zeit nicht vorstellbar.

Der Vortrag von Onur Güntürkün fand statt am 22. Oktober 2014 an der Goethe-​Universität, Frankfurt am Main


Hier finden Sie den Text zum Vortrag Die Gedanken sind frei aber werden sie das auch bleiben?

Synapse

Synapse/-/synapse

Eine Synapse ist eine Verbindung zwischen zwei Neuronen und dient deren Kommunikation. Sie besteht aus einem präsynaptischen Bereich – dem Endknöpfchen des Senderneurons – und einem postsynaptischen Bereich – dem Bereich des Empfängerneurons mit seinen Rezeptoren. Dazwischen liegt der sogenannte synaptische Spalt.

Synapse

Synapse/-/synapse

Eine Synapse ist eine Verbindung zwischen zwei Neuronen und dient deren Kommunikation. Sie besteht aus einem präsynaptischen Bereich – dem Endknöpfchen des Senderneurons – und einem postsynaptischen Bereich – dem Bereich des Empfängerneurons mit seinen Rezeptoren. Dazwischen liegt der sogenannte synaptische Spalt.

Synapse

Synapse/-/synapse

Eine Synapse ist eine Verbindung zwischen zwei Neuronen und dient deren Kommunikation. Sie besteht aus einem präsynaptischen Bereich – dem Endknöpfchen des Senderneurons – und einem postsynaptischen Bereich – dem Bereich des Empfängerneurons mit seinen Rezeptoren. Dazwischen liegt der sogenannte synaptische Spalt.

Neuron

Neuron/-/neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

Endknöpfchen

Endknöpfchen/-/presynaptic terminal

Das Ende eines Axons (langer, faserartiger Fortsatz) einer Nervenzelle wird als Endknöpfchen bezeichnet, sofern es präsynaptischer Teil einer Synapse ist. Das Endknöpfchen ist eine kugelförmige Verdickung in dessen Innerem sich Vesikel (Bläschen) befinden, die Neurotransmitter (chemische Botenstoffe des Gehirns) speichern.

Rezeptor

Rezeptor/-/receptor

Signalempfänger in der Zellmembran. Chemisch gesehen ein Protein, das dafür verantwortlich ist, dass eine Zelle ein externes Signal mit einer bestimmten Reaktion beantwortet. Das externe Signal kann beispielsweise ein chemischer Botenstoff (Transmitter) sein, den eine aktivierte Nervenzelle in den synaptischen Spalt entlässt. Ein Rezeptor in der Membran der nachgeschalteten Zelle erkennt das Signal und sorgt dafür, dass diese Zelle ebenfalls aktiviert wird. Rezeptoren sind sowohl spezifisch für die Signalsubstanzen, auf die sie reagieren, als auch in Bezug auf die Antwortprozesse, die sie auslösen.

2 Kommentare

Wolfgang Förster 04.11.2014
Wieder ein beeindruckender Vortrag von Prof. Güntürkün. Das Video hätte sicher auch einen Oskar verdient, würden nur ab und an auch die erklärenden Grafiken gezeigt werden, auf die sich Prof. Güntürkün immer wieder bezieht. So aber bleibt doch einiges für den Zuschauer im Verborgenen. Schade...

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