Künstliche Intelligenz

Grafik: MW
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Lernende Maschinen, künstlerische Computer, ein Termin beim Friseur

komplexer, als lange gedacht. Bestes Beispiel dafür ist unsere Intelligenz – seit der Zeit der Lochkarten träumen wir von intelligenten Maschinen, mit denen wir kommunizieren, die für uns denken und unsere Probleme lösen. Nahtlos, wie bei C-3PO in Star Wars oder Data in Star Trek. HAL 9000 aus 2001? Naja, der war immerhin schon so komplex, dass er psychische Konflikte entwickeln konnte. Ganz im Gegensatz zur ersten bekannteren „KI“ ELIZA, die unsere menschlichen Konflikte lösen sollte. Aber sie stellte nur Gegenfragen. 

Wie uns unsere digitalen Assistenten auf den einschlägigen Devices täglich bewusst machen, hat die künstliche Intelligenz noch eine ganze Strecke zu gehen. Nicht, dass wir es nicht versucht hätten. Doch ELIZA markiert nur den Anfang einer langen Kette größerer und kleinerer Erfolge – und stets großer, aber enttäuschter Hoffnungen. Im Zuge der aktuellen Digitalisierung sind die Hoffnungen wieder enorm: Big Data und tiefes Lernen zeigen auch jenseits der begrenzten Regelsätze von Schach und Go beeindruckende Erfolge, vereinbaren zum Beispiel Friseurtermine und bestehen damit den Turing Test.

Vorbild der aktuellen KI ist das Gehirn – was nur angemessen ist, hat sich doch das Modell des Gehirns über die Jahrhunderte hinweg immer an der aktuell avanciertesten Technik orientiert. Neuronale Netze lassen sich auf bestimmte Aufgaben trainieren und sie lernen rasend schnell. Wo die künstliche Intelligenz heute steht und wo all das hinführt kann, zeigen wir hier einer Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie Stiftung. 

Einen ersten Überblick gibt Manuela Lenzen: Denk, Maschine!

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