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Nucleus corticalis
Der Nucleus corticalis gehört zu den corticalen Kernen der Amygdala. Er hat unter anderem Verbindungen zu Hypothalamus, dem entorhinalen Cortex, der Insula und dem olfaktorischen System (Geruchssinn).
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Nucleus infundibularis
Der Nucleus infundibularis wird aufgrund seiner gebogenen Form auch Nucleus arcuatus genannt. Er liegt im Hypothalamus und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Ernährung und der Entstehung von Hungergefühlen.
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Nucleus suprachiasmaticus
Ein Kern des Hypothalamus, der eine zentrale Rolle bei den circadianen Rhythmen – darunter der Wach-Schlaf-Rhythmus – spielt. Er ist die master clock, die wichtigste innere Uhr des Körpers, wobei er die Melatoninproduktion in der Epiphyse kontrolliert. Direkte Eingänge erhält er von den retinalen Ganglienzellen.
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Nucleus supraopticus
Ein Kerngebiet des Hypothalamus, gelegen oberhalb der Sehnerven. Hier werden die Peptidhormone Vasorpressin und Oxytocin produziert.
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Oxytocin
Ein im Nucleus paraventricularis und im Nucleus supraopticus des Hypothalamus gebildetes Hormon, welches aus dem Hypophysenhinterlappen ins Blut ausgeschüttet wird. Es leitet bei der Geburt die Wehen ein und wird beim Stillen sowie beim Orgasmus ausgeschüttet. Es scheint die Paarbindung zu erhöhen und Vertrauen zu schaffen. Neuere Erkenntnisse weißen darauf hin, dass das oft als Kuschelhormon bezeichnete Oxytocin jedoch weitaus komplexer ist und seine Effekte auch eine Abgrenzung zur andern Gruppen (out-groups) beinhalten.
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Releasing-Hormon
Hormone des Hypothalamus, die die Freisetzung von weiteren Hormonen in der Adenohypophyse fördern.
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Stresshormonsystem
Bei der Stressantwort arbeiten das sympathische Nervensystem und eine Reihe von Hormondrüsen – der Hypothalamus, die Hypophyse und die Nebennierenrinde – zusammen, um den Organismus auf erhöhte Anforderungen vorzubereiten. Das sympathische Nervensystem nutzt die Hormone Adrenalin und Noradrenalin als Botenstoffe. Durch deren Aktivität steigen Atem– und Herzfrequenz an; gleichzeitig wird die Muskulatur besser durchblutet. Während der Stressreaktion schüttet die Nebennierenrinde das Hormon Cortisol aus, das als natürliche Bremse wirkt: Übersteigt die Konzentration an Cortisol im Blut einen Schwellenwert, so wird das parasympathische Nervensystem aktiviert, welches seinen Gegenspieler – das sympathische Nervensystem – dämpft.
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Thalamus dorsalis
Der Thalamus ist die größte Struktur des Zwischenhirns und ist oberhalb des Hypothalamus gelegen. Der Thalamus gilt als „Tor zum Bewusstsein“, da seine Kerne Durchgangstation für sämtliche Information an den Cortex (Großhirnrinde) sind. Gleichzeitig erhalten sie auch viele kortikale Eingänge. Die Kerne des Thalamus werden zu Gruppen zusammengefasst.
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Tuber cinereum
Das Tuber cinereum ist ein hügelförmiges Gebiet im Hypothalamus, dem das Infundibulum, der Hypophysenstiel entspringt. Im Tuber cinereum liegen die Tuberkerne, darunter der Nucleus tuberomammillaris, der als einzige Region im Gehirn Histamin als Neurotransmitter verwendet.
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Ventromedialer präfrontaler Cortex
Anatomisch gehört der ventromediale präfrontale Cortex zum Stirnlappen der Großhirnrinde. Bei manchen Patienten mit Problemen in der Entscheidungsfindung stoßen Neurowissenschaftler auf Läsionen in dieser Hirnregion. Der ventromediale präfrontale Cortex wird auch dann aktiv, wenn wir negative Emotionen wie etwa Schuldgefühle zu unterdrücken versuchen. Er erhält Signale von vielen anderen Hirnarealen und innerviert seinerseits Amygdala, Hypothalamus sowie mehrere Bereiche des Cortex.
