Nobelpreis für GPCRs mit Hanns Hatt

Autor: Arvid Leyh

Veröffentlicht: 12.10.2012

Der Nobelpreis 2012 für Chemie geht an die Entdecker der G-​Protein-​gekoppelten Rezeptoren. Was kompliziert klingt, ist nicht nur sehr flexibel, sondern bietet auch der Medizin viele Möglichkeiten. Zunehmend mehr, wie Hanns Hatt selbst erforscht.

Rezeptor

Rezeptor/-/receptor

Signalempfänger in der Zellmembran. Chemisch gesehen ein Protein, das dafür verantwortlich ist, dass eine Zelle ein externes Signal mit einer bestimmten Reaktion beantwortet. Das externe Signal kann beispielsweise ein chemischer Botenstoff (Transmitter) sein, den eine aktivierte Nervenzelle in den synaptischen Spalt entlässt. Ein Rezeptor in der Membran der nachgeschalteten Zelle erkennt das Signal und sorgt dafür, dass diese Zelle ebenfalls aktiviert wird. Rezeptoren sind sowohl spezifisch für die Signalsubstanzen, auf die sie reagieren, als auch in Bezug auf die Antwortprozesse, die sie auslösen.

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