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- Glossar
Ikonisches Gedächtnis
Ein Ultrakurzzeitgedächtnis für visuelle Inhalte. Diese werden passiv aufgenommen und bereits nach weniger als einer Sekunde wieder überschrieben.
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Kurzzeitgedächtnis
Als Kurzzeitgedächtnis wird eine Art Zwischenspeicher des Gehirns bezeichnet, in dem Informationen Sekunden bis wenige Minuten lang behalten werden können. Der Umfang ist mit 7±2 Informationseinheiten (Chunks) sehr begrenzt. Dies können beispielsweise Zahlen, Buchstaben oder Wörter sein. Heute wird dieser Speicher meist im Rahmen des Arbeitsgedächtnismodells betrachtet, das auch die aktive Verarbeitung der Inhalte betont.
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Langzeitgedächtnis
Das Langzeitgedächtnis speichert Informationen über Ereignisse, Fakten oder Fähigkeiten über längere Zeiträume, oft lebenslang. Unterschiedliche Gedächtnisinhalte liegen in unterschiedlichen Gehirn-Arealen. Die zelluläre Grundlage für diese Lernprozesse beruht u.a. auf einer verbesserten Kommunikation zwischen zwei Zellen und wird Langzeitpotentierung genannt.
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- Glossar
Nondeklaratives Gedächtnis
Das nondeklarative Gedächtnis ist ein Teil des Langzeitgedächtnisses. Es umfasst automatisierte Verhaltensweisen, erlernte Fähigkeiten und Gewohnheiten, die meist unbewusst ablaufen. Im Gegensatz zum deklarativen Gedächtnis lassen sich die Inhalte des nondeklarativen Gedächtnisses nur schwer oder gar nicht verbal ausdrücken. Zum nondeklarativen Gedächtnis zählt u.a. das prozedurale Lernen und Priming.
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- Glossar
Prozedurales Gedächtnis
Das prozedurale Gedächtnis ist eine Form des nondeklarativen Langzeitgedächtnisses. Es beinhaltet Handlungsabläufe wie Fahrradfahren, Klavierspielen oder das Zeichnen einer bestimmten Figur.
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- Glossar
Schmerzgedächtnis
Ein akuter Schmerz kann chronisch werden, wenn er länger anhält oder das Nervensystem dauerhaft sensibilisiert wird. Aufgrund seiner Plastizität kann das Nervensystem dann schon auf leichte Reize mit Schmerz reagieren, selbst wenn diese normalerweise harmlos wären.
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Semantisches Gedächtnis
Das semantische Gedächtnis ist eine Form des deklarativen Langzeitgedächtnisses. Es speichert das Weltwissen, also Fakten, Formeln, Geographisches, Kochrezepte, etc.
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Ultrakurzzeitgedächtnis
Dieses Gedächtnis erlaubt die Wiederholung eines sensorischen Inputs – eines Satzes oder eines Bildes – ohne ihn aufmerksam wahrgenommen zu haben. Jede Sinnesmodalität hat hierzu einen eigenen Speicher, der nach kürzester Zeit wieder gelöscht wird. So ist die Fähigkeit, in einem Gespräch etwas zuvor Gesagtes zu wiederholen, obwohl man es nicht mit Aufmerksamkeit belegt hat, ein Beispiel für das auditive Ultrakurzzeitgedächtnis.
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- Handeln
- Verlernen
Vergiss die Angst – auf Zellebene
Auf den Spuren der Angst im Gehirn: Wenn sich Synapsen verändern, kann die Furcht verschwinden.
24.09.2014
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- Grundlagen
- Anatomie
Der Hippocampus
Das Seepferdchen, der Hippocampus, ist für die Bildung neuer Gedächtnisinhalte entscheidend.
23.08.2011


