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Exekutive Funktionen
Die Hirnforschung beschreibt mit dem Begriff Exekutive Funktionen die „höheren“ mentalen Fähigkeiten von Lebewesen. Dazu gehören zum Beispiel die gezielte Aufmerksamkeit, die Planung von Handlungen, Fehlerkorrektur, Entscheidungen, Impulskontrolle und emotionale Regulation.
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- Glossar
Gyrus cinguli
Der Gyrus cinguli ist ein wichtiger Teil des limbischen Systems im Großhirn. Dieser Cortexstreifen verläuft medial im Großhirn, direkt oberhalb des Corpus callosum entlang. Er ist u.a. beteiligt an Emotionen und Gedächtnis. Über seine Verbindungen zu limbischen und autonomen Zentren kann er zudem autonome Reaktionen (z. B. Herzfrequenz, Blutdruck) beeinflussen. Speziell der anteriore (vordere) Bereich wird zudem mit Aufmerksamkeit, Motivation, Fehlerüberwachung und Emotionsregulation in Verbindung gebracht.
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Nuclei mediales
Die Nuclei mediales thalami, vor allem der Nucleus mediodorsalis, liegen im medialen Thalamus und sind eng mit dem präfrontalen Cortex sowie dem limbischen System verbunden. Sie übernehmen vor allem höhere kognitive Funktionen wie Planung, Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis, sind aber auch an der Verarbeitung von Emotionen und Motivation beteiligt. Außerdem integrieren sie komplexe Informationen aus verschiedenen Gehirnarealen.
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- Glossar
Nucleus accumbens
Der Nucleus accumbens ist ein Kern in den Basalganglien, der dopaminerge (auf Dopamin reagierende) Eingänge vom ventralen Tegmentum bekommt. Er wird mit Belohnung und Aufmerksamkeit, aber auch mit Sucht assoziiert. In der Schmerzverarbeitung ist er an motivationalen Aspekten des Schmerzes (Belohnung, Schmerzabnahme) sowie an der Wirkung von Placebos beteiligt.
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- Glossar
Parietallappen
Wird auch Scheitellappen genannt und ist einer der vier großen Lappen der Großhirnrinde. Er liegt hinter dem Frontal– und oberhalb des Occipitallappens. In seinem vorderen Bereich finden somatosensorische Prozesse statt, im hinteren werden sensorische Informationen integriert, wodurch eine Handhabung von Objekten und die Orientierung im Raum ermöglicht werden. Darüber hinaus ist der Parietallappen an Aufmerksamkeit, der Erkennung von Körperteilen und Objekten, sowie an sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten beteiligt.
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- Glossar
Posteriorer parietaler Cortex
Der hintere Parietallappen erhält Eingänge zahlreicher visueller, auditiver, somatosensorischer und propriozeptiver Cortexareale. In ihm werden diese Informationen zu einem räumlichen Gesamtbild integriert, das Orientierung, Aufmerksamkeit im Raum sowie die Planung und Ausführung zielgerichteter Bewegungen ermöglicht.
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- Glossar
Ultrakurzzeitgedächtnis
Dieses Gedächtnis erlaubt die Wiederholung eines sensorischen Inputs – eines Satzes oder eines Bildes – ohne ihn aufmerksam wahrgenommen zu haben. Jede Sinnesmodalität hat hierzu einen eigenen Speicher, der nach kürzester Zeit wieder gelöscht wird. So ist die Fähigkeit, in einem Gespräch etwas zuvor Gesagtes zu wiederholen, obwohl man es nicht mit Aufmerksamkeit belegt hat, ein Beispiel für das auditive Ultrakurzzeitgedächtnis.
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- Aktuell
- Frage an das Gehirn
Sind wir wirklich fähig zum Multitasking?
Im Hintergrund läuft das Radio, am Telefon bittet die beste Freundin um Rat und am Rechner wartet eine dringende Mail auf Beantwortung. Viele Menschen versuchen, mehrere Sachen gleichzeitig zu erledigen. Doch sind wir überhaupt fähig zum Multitasking?
21.05.2012
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- Aktuell
- Frage an das Gehirn
Wieso nimmt die Reaktionsfähigkeit im Alter ab?
Wenn wir älter werden, können wir oft nicht mehr so schnell auf neue Reize oder Situationen reagieren. Woran liegt das eigentlich?
04.07.2021
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- Aktuell
- Frage an das Gehirn
Wie altert das Gehirn
Was passiert im Alter mit dem Gehirn?
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