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Gestörte Netze
Geraten Netzwerke aus der Balance, kann es zu kognitiven Aussetzern und motorischen Störungen kommen
04.01.2016
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Entdecken: Schulrelevantes
Entdeckenswertes zum Gehirn – mit Schulbezug. Und Tipps für Hausarbeiten
25.05.2016
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- Frage an das Gehirn
Was gibt es für Therapieoptionen bei der Alzheimer-Demenz?
Der Verlust von Gedächtnis und Persönlichkeit macht die Alzheimer-Krankheit zu einem der am meisten gefürchteten Leiden. Wir haben gefragt, welche Möglichkeiten der Behandlung es heute gibt.
10.02.2019
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- Neues aus den Instituten
Schützender Zustand der Immunzellen im Gehirn entdeckt
Entdeckung könnte einen neuen Therapieansatz für Alzheimer bieten
05.11.2025
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- Thema
Morbus Alzheimer
Die Forschung hat bisher keine Heilung gebracht. Wie soll es weitergehen?
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- Glossar
Chorea Huntington
Bei der Chorea Huntington handelt es sich um eine progressive und fatale Erbkrankheit, die sich im Gehirn manifestiert. Charakterisiert ist sie durch Dyskinesie, Demenz und Verhaltens- bzw. psychische Veränderungen. Bis heute ist sie nicht heilbar, obwohl Wissenschaftler ihre molekularen Ursachen relativ gut verstanden haben. So enthält das Huntington-Gen der Betroffenen bis zu 200 Kopien eines bestimmten Basentripletts (Dreiergruppe von Basen). Dies veranlasst die Zellen dazu, ein fehlerhaftes Protein herzustellen, welches in erster Linie im Striatum des Gehirns Ablagerungen bildet. Es kommt zu einer Degeneration der Neuronen in den Basalganglien und dem Cortex.
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- Glossar
Lewy-Körperchen-Demenz
Eine neurodegenerative Erkrankung, die der Alzheimer-Krankheit, aber auch der Parkinson-Krankheit in ihren Symptomen ähnelt. Die namensgebenden Lewy-Körperchen entstehen dadurch, dass sich in den Nervenzellen von Großhirnrinde und Hirnstamm Eiweißreste einlagern, wodurch die entsprechenden Neurone in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Zusätzlich zu einer Einschränkung kognitiver Fähigkeiten treten bei der Lewy-Körperchen-Demenz oft auch Halluzinationen oder Depressionen auf sowie Veränderungen der Beweglichkeit wie bei der Parkinson Erkrankung.
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- Glossar
Morbus Alzheimer
Die Alzheimer-Krankheit ist eine progressive neurodegenerative Erkrankung, gekennzeichnet durch kortikale Atrophie, Nervenzellverlust, Synapsenschwund sowie Ablagerungen von Amyloid-Plaques und neurofibrillären Bündeln, was zu Demenz und Funktionsverlust führt. Frühe Symptome sind Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, exekutive Defizite, depressive Verstimmungen und subtile Persönlichkeitsveränderungen. Im Verlauf treten globale kognitive Einbußen, Aphasie, Agnosie, Apraxie sowie Verhaltensauffälligkeiten wie Apathie, Unruhe und Schlafstörungen auf. Erstmals beschrieben wurde die Krankheit 1907 von Alois Alzheimer.
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- Glossar
Neuroenhancement
Beim Neuroenhancement geht es darum, die kognitive Leistung zu verbessern. Dazu werden Medikamente gegen Demenz, Hyperaktivität oder Narkolepsie von Gesunden eingenommen, mit dem Ziel besser zu lernen, aufmerksamer oder länger wach und aktiv zu sein. Neben den ethischen Fragen, die sich dadurch ergeben, ist auch medizinisch umstritten, ob diese Selbstmedikation überhaupt funktioniert und was die längerfristigen Folgen sein könnten.
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- Glossar
Prädemenz
Die Alzheimer-Krankheit verläuft typischerweise in mehreren klinischen Stadien, denen eine frühe Phase mit ersten kognitiven Beeinträchtigungen vorangeht. Diese Phase, früher bekannt als Prädemenz, wird heute meist als Mild Cognitive Impairment (MCI) aufgrund Alzheimer bezeichnet. Sie kann sich durch Symptome wie ein nachlassendes Kurzzeitgedächtnis bemerkbar machen. Mit modernen bildgebenden Verfahren, insbesondere Amyloid-PET, lassen sich bereits in dieser frühen Phase charakteristische Amyloidablagerungen im Gehirn nachweisen. Auch laborchemische Analysen von Blut oder Liquor können Hinweise auf eine Alzheimer-typische Veränderung der Eiweißkonzentrationen liefern. Obwohl die klinische Diagnose einer Demenz erst in späteren Stadien gestellt wird, kann die zugrunde liegende Alzheimer-Pathologie heute häufig schon im Vorfeld erkannt werden.





