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Editorial
Freude, schöner Götterfunken

Freude, schöner Götterfunken

Musik ist ein Kulturgut wie kein anderes:
Sie verpackt Emotion in die Mathematik der Harmonie
und transportiert Information wie eine Sprache.

Aaaahhhh – Musik! Traurige Melodien verstehen unseren Liebeskummer, laute Riffs prügeln uns morgens aus dem Bett, sanft säuselnde Geigen nehmen uns den Stress. Seit 35.000 Jahren schon bringt Musik unsere Seelen zum Klingen, wenn sie in Höhlen, in Kathedralen und Opernhäusern, in Fahrstühlen und auf Smartphones erklingt.

Manchen gilt sie als Therapeutikum: Sie setzen Musik ein bei Schlaganfall und Alzheimer, verbessern so Konzentration und Gedächtnis. Und Musik macht schlau! Zwar gibt es den Mozarteffekt bei Kleinkindern nicht, doch wer selbst professionell musiziert, ist intelligenter, sozialer und hat ein anders vernetztes Gehirn.

Musik ist so tief in unserem System – vom Fötus über den Säugling und Pubertierenden bis hin zum Dementen – es ist kein Wunder, dass die Hirnforschung sich zunehmend mit ihr beschäftigt. Und uns hier ein sehr vielfältiges Thema beschert. 

Die Overtüre ist Das musikalische Gehirn, gespielt von Stefanie Reinberger.

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