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Konvergenz
Konvergenz von Neuronen entsteht durch die synaptische Verbindung mehrerer Neurone mit einem einzigen weiterleitenden Neuron. So wird z. B. im Auge die Information, die von bis zu 130 Rezeptoren aufgenommen worden ist, an nur ein Neuron in der Netzhaut weitergeleitet. Das Gegenteil ist Divergenz, wenn ein Neuron Signale an mehrere andere Neurone weitergibt.
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Laterale Hemmung
Die laterale Hemmung ist ein Prinzip der neuronalen Reizverarbeitung, nach dem u.a. die Netzhaut aufgebaut ist. Dort sind die Nervenzellen eines Gebiets derart miteinander verknüpft, dass sie bei eigener Erregung die Aktivität der Umgebungsneurone hemmen.
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Opsin
Opsine sind Lichtempfindliche Proteine der Netzhaut, die zusammen mit dem Chromophor Retinal Licht absorbieren und in elektrische Signale umwandeln. Beim Menschen kommen folgende Opsine vor: Rhodopsin in Stäbchen, für Dämmerungssehen, S‑Opsin → kurzwelliger Zapfen (blau) M‑Opsin → mittelwelliger Zapfen (grün), L‑Opsin → langwelliger Zapfen (rot). Diese drei Zapfen-Opsine ermöglichen das Farbsehen.
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Papille
An der Papille verlässt der Sehnerv das Auge. Da an dieser Stelle der Netzhaut keine Fotorezeptoren vorkommen, entsteht durch die Papille der blinde Fleck.
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Rhodopsin
Ein bestimmtes Opsin, das in den Stäbchen der Netzhaut vorkommt.
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Stäbchen
Die Stäbchen sind Lichtsinneszellen mit hoher Lichtempfindlichkeit. Sie reagieren schon auf schwaches Licht und sind so für das skotopische Sehen, das Schwarz-Weiß-Sehen und das Sehen in der Dämmerung zuständig. Die Stäbchen liegen gehäuft in den äußeren Bereichen der Netzhaut und vermitteln daher keine große Sehschärfe.
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Transducin
Ein G-Protein der Fotorezeptoren der Netzhaut. Es wird aktiviert, wenn ein Photon auf ein Photopigment trifft und führt zur Schließung der Kationenkanäle im Photorezeptor. So ist es wichtiger Bestandteil der visuellen Signaltransduktionskaskade.
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Vestibulo-okulärer Reflex
Drehen wir den Kopf, bewegen sich die Augen automatisch in die entgegengesetzte Richtung. Dieser Reflex bewirkt, dass auch bei schnellen Kopfbewegungen ein stabiles Bild auf der Netzhaut entsteht. Ermöglicht wird das durch die Verschaltung der Bogengänge des Gleichgewichtsapparates mit den Nervenkernen der Augenmuskeln im Hirnstamm.
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Zapfen
Die Zapfen sind eine Art von Fotorezeptoren der Netzhaut. Die drei unterschiedlichen S-, M– und L-Zapfen sind jeweils durch kurz-, mittel und langwellige Frequenzen des sichtbaren Lichts erregbar und ermöglichen so Farbsehen. Sie sind im Bereich der Fovea hochkonzentriert und ermöglichen das scharfe Sehen.
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- Frage an das Gehirn
Warum erzeugt Geschwindigkeit einen „Rausch“?
Das Herz pocht, der Atem stockt: Bei 200 Stundenkilometern auf der Autobahn oder im Looping der Achterbahn erleben viele Menschen einen Rauschzustand. Aber warum ist das so?
10.10.2015

