Suche
-
- Krankheiten
- Sucht
Vom Genuss zur Sucht
Drogen kapern das Belohnungssystem und sorgen so für Verlangen – selbst wenn wir eigentlich nicht mehr wollen.
01.07.2020
-
- Grundlagen
- Anatomie
Die Amygdala
Ohne Amygdala verliert der Mensch die Angst. Mit Amygdala erkennt er auch die Angst anderer.
22.12.2023
-
- Glossar
Chorea Huntington
Bei der Chorea Huntington handelt es sich um eine progressive und fatale Erbkrankheit, die sich im Gehirn manifestiert. Charakterisiert ist sie durch Dyskinesie, Demenz und Verhaltens- bzw. psychische Veränderungen. Bis heute ist sie nicht heilbar, obwohl Wissenschaftler ihre molekularen Ursachen relativ gut verstanden haben. So enthält das Huntington-Gen der Betroffenen bis zu 200 Kopien eines bestimmten Basentripletts (Dreiergruppe von Basen). Dies veranlasst die Zellen dazu, ein fehlerhaftes Protein herzustellen, welches in erster Linie im Striatum des Gehirns Ablagerungen bildet. Es kommt zu einer Degeneration der Neuronen in den Basalganglien und dem Cortex.
-
- Glossar
Globus pallidus
Der Globus pallidus, auch Pallidum genannt, ist eine Kernstruktur der Basalganglien. Es handelt sich um einen motorischen Kern des extrapyramidalen Systems, beteiligt an der Regulation von Bewegungen. Das Pallidum weist einen hemmenden und einen erregenden Teil auf. Die lateinische Bezeichnung pallidus - bleich - bezieht sich auf die Färbung dieses Kerns.
-
- Glossar
Großhirn
Das Großhirn umfasst die Großhirnrinde, (graue Substanz), die Nervenfasern (weiße Substanz) und die Basalganglien. Es ist der größte Teil des Gehirns. Die Rinde kann in vier Rindenfelder unterteilt werden: Temporallappen, Frontallappen, Okzipitallappen und Parietallappen.Seine Aufgaben sind die Koordination von Wahrnehmung, Motivation, Lernen und Denken.
-
- Glossar
Morbus Parkinson
Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, die durch den Untergang dopaminproduzierender Neurone in der Substantia nigra verursacht wird, was zu einem Neurotransmitter-Ungleichgewicht in den Basalganglien führt. Symptome beginnen meist spät im Leben mit milden Tremoren (Ruhetremor), zunehmender Steifheit der Gliedmaßen und verlangsamten willkürlichen Bewegungen (Bradykinesie). Später treten Haltungsinstabilität, Gleichgewichtsstörungen und Schwierigkeiten beim Gehen auf. Weitere typische Merkmale sind starre Mimik (Hypomimie), trippelnder Gang und Muskelsteifigkeit (Rigor). Die Krankheit ist nicht heilbar, kann aber medikamentös (z. B. L-Dopa, Dopaminagonisten) oder operativ mittels tiefer Hirnstimulation (Hirnschrittmacher) symptomatisch behandelt werden.
-
- Glossar
Nuclei ventrolaterales
Die untere, laterale Kerngruppe des Thalamus steht im Dienst der Motorik (Bewegung). Sie erhält Eingänge aus dem Cerebellum und den Basalganglien und hat Ausgänge zu motorischen und prämotorischen Arealen der Großhirnrinde (Cortex).
-
- Glossar
Nucleus accumbens
Der Nucleus accumbens ist ein Kern in den Basalganglien, der dopaminerge (auf Dopamin reagierende) Eingänge vom ventralen Tegmentum bekommt. Er wird mit Belohnung und Aufmerksamkeit, aber auch mit Sucht assoziiert. In der Schmerzverarbeitung ist er an motivationalen Aspekten des Schmerzes (Belohnung, Schmerzabnahme) sowie an der Wirkung von Placebos beteiligt.
-
- Glossar
Nucleus subthalamicus
Der Nucleus subthalamicus ist zwar ein Kern des Subthalamus im Diencephalon, funktionell jedoch eng in die motorische Steuerung der Basalganglien eingebunden. Seine Schädigung kann vorübergehend zu unkontrollierten, wurfartigen Bewegungen der Extremitäten führen – dem Ballismus.
-
- Glossar
Putamen
Ein Kern der Basalganglien, der gemeinsam mit dem Nucleus caudatus das Striatum bildet. Als Teil des extrapyramidalen motorischen Systems ist es an der willkürlichen Motorik (willentlichen Bewegung) beteiligt.


