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Graue Substanz
Als graue Substanz wird eine Ansammlung von Nervenzellkörpern bezeichnet, wie sie in Kerngebieten oder im Cortex (Großhirnrinde) vorkommt.
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Heschl-Querwindung
Die Heschl´sche Querwindung ist ein Areal im Temporallappen, das 1855 erstmals von Richard Heschl beschrieben wurde. Sie ist Sitz des primären auditiven Cortex, also dem Hörzentrum in der Großhirnrinde.
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Hörstrahlung
Die Hörstrahlung ist ein Teil der Hörbahn, also der am Hören beteiligten Gebiete im Gehirn. Genauer der Teilbereich, der zwischen Thalamus und sensorischem Cortex liegt.
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Hyperkomplexe Zelle
Eine Nervenzelle im primären visuellen Cortex, die am stärksten auf kurze, bewegte Linien oder Ecken in ihrem rezeptiven Feld reagiert. Sie zeigt End-Stopping, das heißt, die Reaktionsstärke nimmt ab, wenn der Stimulus länger wird als optimal. Hyperkomplexe Zellen sind empfindlich für die Orientierung und Bewegungsrichtung des Stimulus und tragen zur Wahrnehmung von Kanten, Ecken und Kurven bei.
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Komplexe Zelle
Eine Nervenzelle im primären visuellen Cortex mit großen rezeptiven Feldern. Sie reagieren auf visuelle Reize mit geeignetem Kontrast, einer bestimmten Orientierung und häufig auch einer bestimmten Bewegungsrichtung.
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Luzider Traum
Während eines luziden Traumes ist sich der Träumende seines Zustandes bewusst und in der Lage, seine Handlungen zu steuern. Obwohl schon Aristoteles von diesem Phänomen berichtete und bis zu 80 Prozent aller Menschen angeben, schon einmal luzide geträumt zu haben, zweifelten Schlafforscher bis zum Ende der sechziger Jahre an der Existenz dieses Phänomens. Die meisten Beobachtungen von Klarträumen stammen aus der Phase des REM-Schlafes. Wissenschaftler haben festgestellt, dass luzide Träume mit einer veränderten Aktivität des präfrontalen Cortex einhergehen, der für die kritische Bewertung von Ereignissen zuständig ist. Luzides Träumen lässt sich erlernen und findet mittlerweile auch Anwendung in der Therapie, beispielsweise bei der Behandlung von Albträumen.
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Nuclei mediales
Die Nuclei mediales thalami, vor allem der Nucleus mediodorsalis, liegen im medialen Thalamus und sind eng mit dem präfrontalen Cortex sowie dem limbischen System verbunden. Sie übernehmen vor allem höhere kognitive Funktionen wie Planung, Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis, sind aber auch an der Verarbeitung von Emotionen und Motivation beteiligt. Außerdem integrieren sie komplexe Informationen aus verschiedenen Gehirnarealen.
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Nuclei ventrolaterales
Die untere, laterale Kerngruppe des Thalamus steht im Dienst der Motorik (Bewegung). Sie erhält Eingänge aus dem Cerebellum und den Basalganglien und hat Ausgänge zu motorischen und prämotorischen Arealen der Großhirnrinde (Cortex).
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Nucleus caudatus
Teil der Basalganglien und bildet gemeinsam mit dem Putamen das Striatum. Anatomisch liegt der Nucleus caudatus frontal zur Mitte des Gehirns und zieht nach hinten, sodass er ein C bildet. Er besteht aus einem Kopf– (Caput nuclei caudati), einem Körper — (Corpus nuclei caudati) und einem Schwanzbereich (Cauda nuclei caudati). Im Gegensatz zu den eher motorischen Anteilen der Basalganglien besteht hier neben Motorfunktionen eine starke Vernetzung mit dem präfrontalen Cortex. Dadurch ist dieser Teil des Striatums auch stark an Kognition, Motivation und Emotion beteiligt.
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Nucleus corticalis
Der Nucleus corticalis gehört zu den corticalen Kernen der Amygdala. Er empfängt vor allem olfaktorische Informationen und projiziert unter anderem zum Hypothalamus, entorhinalen Cortex und zur Insula.
