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Rhodopsin
Ein bestimmtes Opsin, das in den Stäbchen der Netzhaut vorkommt.
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Rindenblindheit
Bei Zerstörung des primären visuellen Cortex sind Betroffene de fakto blind, obwohl die Augen unbeschädigt sind. Unbewusst sind sie jedoch oft in der Lage, Objekte zu greifen, zu fangen und auch zu benennen, wenn sie aufgefordert werden zu raten. Dieser Effekt wird als Blindsehen bezeichnet.
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rostral
Eine Lagebezeichnung – rostral bedeutet „zum Schnabel hin“ gelegen. Im Bezug auf das Nervensystem handelt es sich um eine Richtung entlang der neuralen Achse nach vorne, zum Gesicht hin. Bei Tieren (ohne aufrechten Gang) ist die Bezeichnung einfacher, dort bedeutet sie immer nach vorne gelegen. Durch den aufrechten Gang des Menschen knickt das Gehirn im Bezug auf das Rückenmark ab, wodurch rostral auf Höhe des Rückens zu „oben“ wird.
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Rückenmark
Das Rückenmark ist der Teil des zentralen Nervensystems, das in der Wirbelsäule liegt. Es verfügt sowohl über die weiße Substanz der Nervenfasern, als auch über die graue Substanz der Zellkerne. Einfache Reflexe wie der Kniesehnenreflex werden bereits hier verarbeitet, da sensorische und motorische Neuronen direkt verschaltet sind. Das Rückenmark wird in Zervikal-, Thorakal-, Lumbal und Sakralmark unterteilt.
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Ruffini Körperchen
Ruffini-Körperchen sind langsame Mechanorezeptoren, die die Dehnung der Haut und Gelenkbewegungen wahrnehmen.
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Ruhepotenzial
Das Membranpotenzial eines Neurons im Ruhezustand. Der Einstrom und Ausstrom von Ionen ist im Gleichgewicht. Es beträgt –50 bis –100 mV.
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Rundes Fenster
Das runde Fenster ist eine membranbedeckte Öffnung der Cochlea zur Mittelohrseite. Es steht mit der Scala tympani in Verbindung und ermöglicht den nötigen Druckausgleich im Innenohr, wenn Schall über das ovale Fenster übertragen wird.
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Sakkade
Schnelle Augenbewegung, die meist unbewusst stattfindet. Es handelt sich um eine schnelle und sprunghafte Blickbewegung, bei der das Auge sich spontan auf ein Objekt richtet. Beim Lesen beispielsweise springen die Augen von einem kurzen Wort zum nächsten. Während einer Sakkade ist visuelle Informationsverarbeitung stark reduziert.
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Saltatorische Übertragung
Der Begriff leitet sich ab vom lateinischen „saltare“ – springen ab. Und genau dies tut ein Impuls entlang eines myelenisierten Nerv: Er springt von einem Ranvier´schen Schnürring zum nächsten, was die Geschwindigkeit der Erregungsleitung enorm erhöht.
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Scala tympani
Der untere der drei Gänge der Hörschnecke. Wie die Scala vestibuli ist auch dieser Gang mit einer lymphähnlichen Flüssigkeit gefüllt.
