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Invasive Computer-Hirn-Schnittstelle

Bei einer invasiven Computer-Hirn-Schnittstelle werden Elektroden in den Cortex implantiert, die die Hirnaktivitäten des Nutzers registrieren. Die so erfassten analogen Signale werden durch einen Konverter in digitale Informationen umgewandelt. Ein Computer liest die Hirndaten aus und übersetzt sie in Steuerbefehle. Diese sendet er an eine Maschine, die eine Prothese, einen Roboterarm oder eine Sprachausgabe kontrolliert. Über eine sensorische Rückkopplung (Rückmeldung) lernen gelähmte Menschen allmählich, nur mit Hilfe von Gedanken die Prothese zu steuern oder zu kommunizieren.     
Grafiker: Meike Ufer [nach Giselbrecht et al, Angewandte Chemie 125(52), 2013]

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3D-Gehirn
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Wissenschaftliche Betreuung:
Prof. Dr. Andrea Kübler
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