Die Hörschnecke
Veröffentlicht: 23.10.2025
Veröffentlicht: 23.10.2025

Die Hörschnecke ist ein Teil des Innenohres. Dort lösen die Schallbewegungen elektrische Impulse aus, die vom Hörnerv ins Gehirn geleitet werden.
Mehr darüber wie aus einem ▸ einfachen Wackeln die wunderbare Vielfalt der Klänge wird in unserem Artikel von Dr. Christian Wolf.
Hörnerv/Nervus cochlearis/auditory nerve
Die Haarzellen des Corti-Organs erregen Neurone des Spiralganglions, das im Hohlraum der Hörschnecke liegt. Deren Axone bilden den Hörnerv, der die elektrischen Impulse vom Innenohr ins Gehirn leitet. Gemeinsam mit dem Gleichgewichtsnerv (Nervus vestibularis) bildet der Hörnerv den VIII. Hirnnerv.
Hörnerv
Hörnerv/Nervus cochlearis/auditory nerve
Die Haarzellen des Corti-Organs erregen Neurone des Spiralganglions, das im Hohlraum der Hörschnecke liegt. Deren Axone bilden den Hörnerv, der die elektrischen Impulse vom Innenohr ins Gehirn leitet. Gemeinsam mit dem Gleichgewichtsnerv (Nervus vestibularis) bildet der Hörnerv den VIII. Hirnnerv.
Haarzellen
Haarzellen/-/hair cells
Sinneszellen des Innenohres, die sich im Corti-Organ und in den Bogengängen befinden. Die Haarzellen im Corti-Organ sind für die Transduktion (Umwandlung) der Schwingungen in elektrische Potentiale zuständig. Jede dieser Sinneszellen besitzt unterschiedliche lange, haarähnliche Ausstülpungen, die Stereozilien. Diese sind miteinander verbunden. Die Bewegung dieser Stereozilien durch die Schwingungen ist der eigentliche Schlüssel in der Signaltransduktion der Haarsinneszellen.
Hirnnerv
Hirnnerv/-/cranial nerve
Eine Gruppe von 12 paarigen Nerven, die direkt am Gehirn entspringen, meist am Hirnstamm. Sie werden mit römischen Ziffern (I – XII) nummeriert. Der erste und der zweite Hirnnerv (Riech– und Sehnerv) gehören im Gegensatz zum Rest nicht zum peripheren, sondern zum zentralen Nervensystem.
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