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Vater-Pacini-Körperchen
Relativ große Mechanorezeptoren der Unterhaut, die auf Vibration reagieren und auf diese Weise auch Beschleunigung auf der Haut registrieren.Sie sind benannt nach dem deutschen Anatomen Abraham Vater (1684 – 1751) und dem italienischen Anatomen Filippo Pacini (1812 – 1883).
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ventral
Eine Lagebezeichnung – ventral bedeutet „zum Bauch hin“ gelegen. Im Bezug auf das Nervensystem handelt es sich um eine Richtung senkrecht zur neuralen Achse, also nach unten oder nach vorne. Bei Tieren (ohne aufrechten Gang) ist die Bezeichnung einfacher, dort bedeutet sie immer zum Bauch gelegen. Durch den aufrechten Gang des Menschen knickt das Gehirn im Bezug auf das Rückenmark ab, wodurch ventral zu „vorne“ wird.
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Ventrikelsystem
Ein System aus Hohlräumen im Gehirn, die mit Cerebrospinalflüssigkeit (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) gefüllt sind. Dies ermöglicht für das Gehirn Schutz, Ernährung, Homöostase und Abtransport von Abfallstoffen.
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Ventromedialer präfrontaler Cortex
Anatomisch gehört der ventromediale präfrontale Cortex zum Stirnlappen der Großhirnrinde. Bei manchen Patienten mit Problemen in der Entscheidungsfindung stoßen Neurowissenschaftler auf Läsionen in dieser Hirnregion. Der ventromediale präfrontale Cortex wird auch dann aktiv, wenn wir negative Emotionen wie etwa Schuldgefühle zu unterdrücken versuchen. Er erhält Signale von vielen anderen Hirnarealen und innerviert seinerseits Amygdala, Hypothalamus sowie mehrere Bereiche des Cortex.
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Vermis
Der Kleinhirnwurm ist eine unpaarige Struktur des Kleinhirns, auf der Mittellinie gelegen. Er erhält primär somatosensorische Eingänge.
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Vestibularapparat
Das Gleichgewichtsorgan ist Teil des Innenohres. Es hat seine Sensoren in den Bogengängen. Als Teil des Gleichgewichtssystems spürt er kreisförmige Umdrehungen (Rotationen), Beschleunigung und Schwerkraft (Gravitation) auf.
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Vestibulo-okulärer Reflex
Drehen wir den Kopf, bewegen sich die Augen automatisch in die entgegengesetzte Richtung. Dieser Reflex bewirkt, dass auch bei schnellen Kopfbewegungen ein stabiles Bild auf der Netzhaut entsteht. Ermöglicht wird das durch die Verschaltung der Bogengänge des Gleichgewichtsapparates mit den Nervenkernen der Augenmuskeln im Hirnstamm.
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Vierhügelplatte
Eine Struktur am Mittelhirn, die aus zwei Hügelpaaren besteht, den oberen Colliculi superiores und den unteren Colliculi inferiores.
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Visuelle Agnosie
Agnosie kann mit Nicht-erkennen übersetzt werden. Es bezeichnet Ausfälle der visuellen Wahrnehmung, ohne dass eine Blindheit vorliegt. Der Begriff stammt von Siegmund Freud. Beispiele für visuelle Agnosien sind die Prosopagnosie (Gesichtsagnosie) oder die Objektagnosie.
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Visuelle Assoziationscortices
Als visuelle Assoziationscortices werden die Bereiche bezeichnet, die nicht der primären visuellen Verarbeitung dienen, aber stark an der Interpretation und Integration visueller Informationen beteiligt sind. Sie verarbeiten z. B. Form, Farbe, Bewegung oder räumliche Orientierung und leiten Informationen entlang der Was-Bahn (ventral) für Objekterkennung und der Wo-/Wie-Bahn (dorsal) für räumliche Verarbeitung und Handlungskontrolle weiter.
