Suche
-
- Glossar
Ruffini Körperchen
Ruffini-Körperchen sind langsame Mechanorezeptoren, die die Dehnung der Haut und Gelenkbewegungen wahrnehmen.
-
- Glossar
Ruhepotenzial
Das Membranpotenzial eines Neurons im Ruhezustand. Der Einstrom und Ausstrom von Ionen ist im Gleichgewicht. Es beträgt –50 bis –100 mV.
-
- Glossar
Rundes Fenster
Das runde Fenster ist eine membranbedeckte Öffnung der Cochlea zur Mittelohrseite. Es steht mit der Scala tympani in Verbindung und ermöglicht den nötigen Druckausgleich im Innenohr, wenn Schall über das ovale Fenster übertragen wird.
-
- Glossar
Sakkade
Schnelle Augenbewegung, die meist unbewusst stattfindet. Es handelt sich um eine schnelle und sprunghafte Blickbewegung, bei der das Auge sich spontan auf ein Objekt richtet. Beim Lesen beispielsweise springen die Augen von einem kurzen Wort zum nächsten. Während einer Sakkade ist visuelle Informationsverarbeitung stark reduziert.
-
- Glossar
Saltatorische Übertragung
Der Begriff leitet sich ab vom lateinischen „saltare“ – springen ab. Und genau dies tut ein Impuls entlang eines myelenisierten Nerv: Er springt von einem Ranvier´schen Schnürring zum nächsten, was die Geschwindigkeit der Erregungsleitung enorm erhöht.
-
- Glossar
Scala tympani
Der untere der drei Gänge der Hörschnecke. Wie die Scala vestibuli ist auch dieser Gang mit einer lymphähnlichen Flüssigkeit gefüllt.
-
- Glossar
Scala vestibuli
Die Scala vestibuli ist der oberste der drei Gänge der Cochlea und mit Perilymphe gefüllt. Am ovalen Fenster übertragen die Bewegungen des Steigbügels Schwingungen auf die Perilymphe der Scala vestibuli. Diese Schwingungen versetzen die Basilarmembran in Bewegung und beeinflussen so indirekt den mittleren Gang, die Scala media.
-
- Glossar
Schlafphasen
Im Schlaf durchlaufen wir mehrere non-REM/REM-Zyklen von jeweils etwa 90 Minuten. Die non-REM-Phasen bestehen aus den Stadien N1, N2 und N3, wobei in N3 (Tiefschlaf) langsame Delta-Wellen mit Frequenzen von 0,5–2 Hz dominieren. Der REM-Schlaf ist durch schnelle Augenbewegungen, niedrigamplitudige, gemischtfrequente Hirnaktivität und einen stark reduzierten Muskeltonus gekennzeichnet. Zu Beginn der Nacht überwiegt der Tiefschlaf, während der Anteil des REM-Schlafs in späteren Zyklen zunimmt.
-
- Glossar
Schlafstörungen
Ein Sammelbegriff für verschiedene Phänomene, die sich dadurch auszeichnen, dass die Betroffenen keinen erholsamen Schlaf haben. Hierzu können sowohl psychische als auch organische Ursachen beitragen. Die Symptome reichen von Problemen beim Einschlafen und Durchschlafen bis hin zu unerwünschten Verhaltensweisen im Schlaf wie etwa Schlafwandeln, ruhelose Beine beim Einschlafen („restless legs“), Atemaussetzer im Schlaf („Schlafapnoe“) etc. Schätzungen zufolge leiden in den westlichen Ländern bis zu 30 Prozent aller Erwachsenen an irgendeiner Form von Schlafstörung. Die Suche nach den Ursachen ist häufig kompliziert, eine Analyse im Schlaflabor die beste Untersuchungsmethode.
-
- Glossar
Schlaganfall
Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn oder Teile davon nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, wodurch Sauerstoff- und Glukoseversorgung beeinträchtigt sind. Die häufigste Ursache ist ein Verschluss einer Arterie (ischämischer Schlaganfall), seltener eine Blutung (hämorrhagischer Schlaganfall). Typische Symptome sind plötzliche Sehstörungen, Schwindel, Lähmungen, Sprach- oder Sensibilitätsstörungen. Langfristige Folgen können verschiedene Gefühls-, Bewegungs- und kognitive Einschränkungen sein.
