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Querschnittslähmung
Hiermit bezeichnen Ärzte eine Kombination von Symptomen, die auftritt, wenn der Nervenstrang im Rückenmark durchtrennt wird. Auf welcher Höhe der Wirbelsäule die Verletzung geschieht, ist entscheidend für deren Konsequenzen: Gliedmaßen und Organe, deren Innervierung unterhalb der lädierten Stelle vom Rückenmark abzweigt, kann der Körper künftig nicht mehr selbst steuern. Mögliche Folgen reichen von einer teilweisen Lähmung der Gliedmaßen bis hin zum kompletten Kontrollverlust über Mastdarm und Blase.
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Reissnermembran
Diese Membran trennt in der Hörschnecke die Scala Media von der Scala vestibuli.
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Releasing-Hormon
Hormone des Hypothalamus, die die Freisetzung von weiteren Hormonen in der Adenohypophyse fördern.
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REM-Schlaf
„REM“ steht für „rapid eye movement“ – und rasche Augenbewegungen sind auch charakteristisch für den REM-Schlaf. Im Laufe einer Nacht durchleben wir mehrere solcher REM-Phasen, die von non-REM-Phasen unterbrochen werden. REM-Schlaf zeichnet sich durch schnelle Augenbewegungen aus, niedrig-amplitudige Hirnaktivität gemischter Frequenzen sowie einem reduzierten Muskeltonus. Puls und Atemfrequenz sind dagegen erhöht. Zudem träumen wir während dieser Phasen besonders bildhaft und intensiv. Menschen, die aus dem REM-Schlaf geweckt werden, berichten häufig bildhafte, konkrete und auch emotionale Träume, während nach dem Wecken aus dem non-REM-Schlaf eher abstraktere und an Gedanken erinnernde Träume berichtet werden.
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Retinal
Eine Chemikalie, die aus Vitamin A synthetisiert wird. Gemeinsam mit Opsin bildet es Rhodopsin.
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Retrograde Amnesie
Form der Gedächtnisstörung, bei der Erinnerungen aus der Zeit vor der Schädigung nicht mehr abgerufen werden können. Der betroffene Zeitraum kann stark variieren und nur Stunden vor dem Ereignis oder auch ganze Jahrzehnte umfassen.
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Rezeptives Feld
Das rezeptive Feld ist der Bereich der Umwelt, in dem ein Reiz die Aktivität einer bestimmten Nervenzelle verändert (erhöht oder verringert).
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Rezeptor
Ein Rezeptor ist ein meist membranständiges oder intrazelluläres Protein, das ein spezifisches externes Signal (z. B. einen Neurotransmitter, ein Hormon oder einen anderen Liganden) erkennt und die Zelle dazu veranlasst, eine definierte Antwort auszulösen. Je nach Rezeptortyp kann diese Antwort erregend, hemmend oder modulierend sein.
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Rhodopsin
Ein bestimmtes Opsin, das in den Stäbchen der Netzhaut vorkommt.
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Rindenblindheit
Bei Zerstörung des primären visuellen Cortex sind Betroffene de fakto blind, obwohl die Augen unbeschädigt sind. Unbewusst sind sie jedoch oft in der Lage, Objekte zu greifen, zu fangen und auch zu benennen, wenn sie aufgefordert werden zu raten. Dieser Effekt wird als Blindsehen bezeichnet.
