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Manisch
Eine psychische Störung, die sich durch eine Veränderung der Stimmungslage auszeichnet. Manische Personen sind extrem rastlos. Symptome können auch übersteigertes Selbstbewusstsein, Rededrang, vermindertes Schlafbedürfnis und Impulsivität umfassen. Am häufigsten manifestiert sich eine Manie als Teil einer bipolaren Störung, bei der manische und depressive Phasen einander abwechseln. Dieses Krankheitsbild geht damit einher, dass die verschiedene Neurotransmitter im Gehirn aus dem Gleichgewicht geraten sind. Dementsprechend behandeln Psychiater Manien häufig mit Neuroleptika, welche die Wirkung der Neurotransmitter abschwächen sollen.
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Mechanorezeptor
Mechanorezeptoren sind Sensoren die speziell auf Druck, Berührung, Vibration oder Dehnung reagieren. Sie kommen in der Haut, aber auch in Muskeln und Sehnen vor und sind auf unterschiedliche Reize spezialisiert.
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medial
Eine Lagebezeichnung – medial bedeutet „zur Mitte hin“ gelegen. Im Bezug auf das Nervensystem handelt es sich um eine Richtung zum Körper hin, weg von den Seiten.
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Medialer orbitofrontaler Cortex
Der ventrale (beim Menschen „untere“) mittlere Teil des Frontallappens. Dieser Teil des Cortex beeinflusst komplexe mentale Prozessen wie Planungen, Belohnungsbewertung und Entscheidungsfindung. Patienten mit Läsionen im Stirnlappen zeigen Persönlichkeitsveränderungen und sind häufig nicht mehr in der Lage, ihre Impulse zu kontrollieren.
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Medialer Temporallappen
Im medialen Teil des Temporallappens liegen der Hippocampus sowie eine Reihe weiterer Strukturen, die anatomisch mit diesem verwandt sind: der entorhinale, der perirhinale und der parahippocampale Cortex. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass wir uns bewusst an Fakten und Ereignisse erinnern können. Auch für die Ausbildung des Langzeitgedächtnisses ist diese Hirnregion von Bedeutung. Tief im Innern des medialen Temporallappens liegt auch die Amygdala, die an der Emotionsverarbeitung, emotionaler Salienz und emotionaler Verstärkung von Erinnerungen beteiligt ist.
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Medulla oblongata
Bereich des Gehirns, der ins Rückenmark übergeht. Die Medulla oblongata umfasst Nervenbahnen zwischen Rückenmark und höheren Gehirnregionen sowie zahlreiche Kerngebiete mit teils lebenswichtigen Aufgaben wie der Atmung, dem Herzschlag oder bestimmten Reflexen.
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Meissner-Körperchen
Meissner-Körperchen sind ein Typ von Mechanorezeptoren der unbehaarten Haut, wie sie zum Beispiel an den Fingerkuppen zu finden ist. Die Meissner-Körperchen reagieren auf Vibration, Druck und Berührung.
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Melatonin
Melatonin ist ein Hormon, das bei Dunkelheit von der Zirbeldrüse im Gehirn freigesetzt wird. Die Melatoninkonzentration ist in der Nacht am höchsten und nimmt dann im Laufe des Tages ab. Damit ist es ein wichtiger Botenstoff der „inneren Uhr“ und scheint besonders an der Steuerung des Schlafes beteiligt zu sein.
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Membranpotenzial
Das Membranpotenzial ist eine Spannung, die zwischen der Innen– und Außenseite der Zellmembran gemessen wird. Sie entsteht durch die unterschiedliche Verteilung elektrisch geladener Teilchen im Zellinneren und –äußeren.
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Mentales Training
Ursprünglich ein Konzept aus der Sportpsychologie: Athleten stellen sich Bewegungsabläufe vor und optimieren diese im Geiste. Vergleichbare Methoden finden heute zwar auch in anderen Lebensbereichen Anwendung, am besten untersucht ist die Wirkungsweise des Mentaltrainings aber bei Sportlern. Forschungsergebnissen zufolge verändert das Kopfkino tatsächlich das Gehirn. Das funktioniert, indem durch die Vorstellung von Bewegungsabläufen ähnliche Areale aktiviert werden wie bei realem Training.
