Junkfood, Kaffee und gute Bücher

Zum Jahresbeginn empfiehlt der Hirnscanner den Kollegen einen guten Vorsatz: Bitte lernt, Ratten von Menschen zu unterscheiden – und nicht nur das. Denn in der Neuro-​Berichterstattung nichts Neues: Auch 2014 geht es unkritisch und reißerisch zu.

Eingebildeter Schlaf und andere Placebos

Diesmal lassen den Hirnscanner seine Funde in den Medien frohlocken: Der eine oder andere Artikel hat sich von den Einflüsterungen der Neuroforschungs-​PR emanzipiert. Obendrein gibt es einen Hoffnungsschimmer für alle, die an Schlafmangel leiden.

Super Blogger und Super-Hirne

Dass sich Männer– und Frauengehirne unterscheiden, überrascht den Hirnscanner kaum – was die Medien aus dieser Information machen, haut ihn dagegen vom Hocker. Doch es gab auch Lichtblicke: die Reaktion der Blog-​Welt und ein Text über Superhirne.

Hormone machen treu und Überstunden doof?

Der Hirnscanner beschäftigt sich diesmal viel mit Treue und mit Doofheit. Dabei stößt er vor allem auf treudoofe Berichterstattung. Und kommt sich am Ende selbst ein wenig dumm, sprich veräppelt, vor.

Alte und neue Mythen

Unterhaltsames, Kurioses, Hoffnungsvolles hat der Hirnscanner auf seinen Streifzügen entdeckt – vom Gehirn-​Schnelltest bis zur Alzheimer-​Therapie per Computerspiel. Das Problem: Die Faktenlage gibt längst nicht her, was hier suggeriert wird.

Zu komplizierter Müll im Gehirn

Forscher haben eine mögliche Antwort gefunden auf die Frage, warum wir schlafen müssen: weil dann Abfall aus dem Gehirn entsorgt wird. Das fanden viele Journalisten spannend. Einige stolperten aber über die Komplexität der Studie.

Wie deutsch muss ein Nobelpreisträger sein?

Der Nationalstolz vieler deutscher Medien erhielt einen Dämpfer, sobald sich herausstellte, dass der frisch mit dem Nobelpreis gekrönte Thomas Südhof keinen deutschen Pass mehr hat. Warum ist das so wichtig? Fragt sich der Hirnscanner.

Die Menge macht das Gift

In der aktuellen Ausgabe beschäftigt sich der Hirnscanner mit lieblos gekürzten Agenturmeldungen und lieb gemeinten, aber schlecht argumentierten Warnungen. Ja, Cannabis und Computer sind mit Vorsicht zu genießen, aber …

Gehirn auf der Anklagebank?

Gegen seine Gewohnheit verteilt der Hirnscanner diesmal überwiegend Lob. Eine spektakuläre Geschichte über „Neuro-​Justiz“ scheint ihm dann allerdings doch etwas effektheischend und ergänzungsbedürftig, denn: Du bist nicht (nur) dein Gehirn.

Von Facebook-Freuden und Frankenstein-Fantasien

Eine interessante Studie, eine heiße Debatte und eine echte Sensation brachten die letzten zwei Wochen. Doch das reichte den Medien offenbar nicht aus. Oder warum legten sie immer noch eine Schippe drauf?

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