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Editorial
Liebe und Triebe

Liebe und Triebe

Warum die Natur den Sex erfand.
Und welche Konsequenzen das für unser Denken und unser Leben hat.

Gibt es ein größeres Thema im Leben als die Liebe? Nicht in ihren großen Momenten: im allerersten zarten Hauch der Verliebtheit; im suchtartigen Begehren der ersten Monate; beim Streicheln der winzigen Finger unseres Säuglings. Dann stellt die Liebe mal eben die Gesetze der Physik auf den Kopf – das Herz wird innen größer als außen – und haut uns regelrecht um.

Dieses Thema widmet sich also dem Herzen. Und natürlich dem Hirn. Nicht zuletzt aber den Hormonen und ihrer evolutionären Funktion. Denn Liebe – ob romantisch oder zwischen Kindern und Eltern – steht letztlich im Dienst der Fortpflanzung. Das klingt so einfach, doch jeder weiß: Das ist es nicht. Zwischen uraltem evolutionären Erbe, Zivilisation und Tradition ist viel Raum für amouröse Verwicklungen.

Dazu kommen die Varianten: Männer lieben Männer, Frauen lieben Frauen. Manche Menschen kennen gar keine sexuelle Lust und empfinden trotzdem Liebe. Leider läuft auch manches schief: Erwachsene, die sich von Kindern sexuell angezogen fühlen. Krankhaft Eifersüchtige, die ihren Partner töten. Aus Liebe? Wir wagen einen Blick auch in diese Gehirne.

In welcher Form auch immer, der Regisseur Michael Haneke trifft es ziemlich genau wenn er sagt: „Liebe ist etwas, was einen selber weit übersteigt.“

Das schwierige Thema Fortpflanzung – eine Einführung

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