Molekulare Neurobiologie

Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin

Die Abteilung Molekulare Neurobiologie untersucht die molekularen Mechanismen der Entstehung und Funktion von Synapsen, den zentralen Schaltstellen der Informationsübertragung im Gehirn. Synapsen entstehen an Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und vermitteln dort die Weiterleitung von Signalen.
Das Gehirn eines erwachsenen Menschen enthält 1.000 Billionen Synapsen, die insgesamt etwa eine Billion Nervenzellen miteinander verbinden. Das auf diese Weise gebildete hochkomplexe, aber gleichzeitig exakte Netzwerk aus Nervenzellen steuert alle Verhaltensformen, von einfachen Bewegungen bis zu komplizierten emotionalen und kognitiven Prozessen.
Die Funktionsweise von Synapsen ist einfach und gleichzeitig genial. Die sendende Nervenzelle speichert in kleinen membranumhüllten Bläschen einen chemischen Botenstoff, den Neurotransmitter. Wird die sendende Nervenzelle stimuliert, so wird der derart gespeicherte Neurotransmitter nach außen freigesetzt.

Art der Einrichtung:
Max-Planck-Gesellschaft

Arbeitsschwerpunkt:
Entwicklungsneurobiologie und Neurogenetik, Molekulare Neurobiologie, Zelluläre Neurobiologie

Anschrift:
Hermann-Rein-Str. 3
37075 Göttingen
DE

Telefon:
0049 (0) 551-3899 725

Homepage:
http://www.em.mpg.de/index.php?id=33

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Nils Brose

Position / Tätigkeit:
Leiter