Motivation – Literatur und Links

Grafikerin: micjan / Meike Ufer
Literatur und Links

Motivationstrainer gibt es viele, und fast alle haben Bücher geschrieben. Nicht allzu viele Bücher durchleuchten das Thema aus wissenschaftlicher Sicht und zugleich für den Anwender.

Veröffentlicht: 19.12.2013

Für Einsteiger:

  • Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Freude, Vergnügen und Lust empfinden? Ein Neurowissenschaftler klärt unterhaltsam auf, auch über Süchte und Drogen aller Art: David J. Linden. High. Woher die guten Gefühle kommen. C.H. Beck, 2012
  • Ein Professor für Psychologie, der auch als Kabarettist und Chansonnier arbeitet, packt viel Wissenschaft in ein Buch mit pädagogischem Anspruch: Jens Förster: Unser Autopilot. Wie wir Wünsche verwirklichen und Ziele erreichen können. Von der Motivationspsychologie lernen. DVA, 2012
  • Immer noch sehr lesenswert ist der 2002 entstandene Bestseller des Wissenschaftsjournalisten Stefan Klein, der das Thema „gute Gefühle“ sehr umfassend angeht. 2012 erschien er in einer aktualisierten und erweiterten Auflage: Stefan Klein: Die Glücksformel. oder Wie die guten Gefühle entstehen. Fischer 2012 (Originalausgabe Rowohlt 2002)

Für Fortgeschrittene:

  • Ein Lehrbuch, das Bachelor- und Masterstudenten in die Motivationsforschung einführt: Falko Rheinberg, Regina Vollmeyer: Motivation. Grundriss der Psychologie, Band 6. Urban Taschenbuch, 2011
  • Ein noch junger dänischer Psychiater und Neurowissenschaftler nimmt das Belohnungszentrum unter die Lupe. Einzelne Kapitel beschäftigen sich unter anderem mit Entscheidungen, Gefühlen, Lernen, Drogen und Sex: Morten Kringelbach: The Pleasure Center. Trust Your Animal Instincts. Oxford University Press, 2009
  • Ein Standardwerk über die Psychologie, brillant geschrieben  und natürlich mit einem Kapital über Motivation: Daniel L. Schacter, Daniel T. Gilbert, Daniel M. Wegner: Psychology. Worth Publishers, 2009

Motivation

Motivation/-/motivation

Ein Motiv ist ein Beweggrund. Wird dieser wirksam, spürt das Lebewesen Motivation – es strebt danach, sein Bedürfnis zu befriedigen. Zum Beispiel nach Nahrung, Schutz oder Fortpflanzung.

Mesolimbisches System

Mesolimbisches System/-/mesolimbic pathway

Ein System aus Neuronen, die Dopamin als Botenstoff verwenden und das entscheidend an der Entstehung positiver Gefühle beteiligt ist. Die Zellkörper liegen im unteren Tegmentums und ziehen unter anderem in die Amygdala, den Hippocampus und – besonders wichtig – den Nucleus accumbens, wo sie ihre Endköpfchen haben.

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