Emotion – Literatur und Links

Grafikerin: micjan / Meike Ufer
Alzheimer – Literatur und Links

Wer noch mehr über die Welt der Gefühle und ihre Erforschung erfahren will, findet hier Lesestoff und weiterführende Internet-​Links.

Veröffentlicht: 30.10.2013


Für Einsteiger:

  • Ein moderner Klassiker der Emotionsforschung: Antonio R. Damasio: Descartes´ Irrtum. Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn. List Taschenbuch, 2004 (amerikanische Originalausgabe 1994)
  • Wie aus Emotionen das Bewusstsein entstanden sein könnte: Antonio R. Damasio: Ich fühle, also bin ich. Die Entschlüsselung des Bewusstseins. List Taschenbuch, 2002 (amerikanische Originalausgabe 1999)
  • Sein Spezialgebiet ist die Angst, hier spannt er den Bogen ganz weit und untersucht Emotionen auch aus evolutionsbiologischer Sicht: Joseph LeDoux: Das Netz der Gefühle. Wie Emotionen entstehen. dtv, 2001 (amerikanische Originalausgabe 1996)
  • Der deutsche Verhaltensphysiologe stellt bei seiner Analyse der neurobiologischen Natur des Menschen das Fühlen voran: Gerhard Roth: Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert. Suhrkamp Taschenbuch, 2003
  • Ein Sachbuch, das Furore gemacht hat, auch wenn die These vom Erfolgsfaktor EQ umstritten bleibt: Daniel Goleman: EQ. Emotionale Intelligenz. dtv, 1997
  • Wie wir mit Hilfe von Faustregeln gute Entscheidungen treffen und welche Rolle die Gefühle dabei spielen: Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition. Goldmann Taschenbuch, 2008 (Originalausgabe 2007)
  • Ein praxisnahes Buch vom Entdecker der Basisemotionen: Paul Ekman: Gefühle lesen. Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren. Spektrum Taschenbuch 2010 (2. Auflage, amerikanische Originalausgabe 2003)
  • Reichhaltige englischsprachige Website der Paul Ekman Group – des Unternehmens, das der amerikanische Forscher nach seiner Emeritierung gegründet hat. Neben Werbung gibt es auch Buchtipps und Videos: http://www.paulekman.com/
  • Das Forscherkonsortium „Languages of Emotion“, angesiedelt an der FU Berlin, hat viele Publikationen zusammengetragen. Hier findet man auch aktuelle News und Termine: http://www.loe.fu-berlin.de/index.html
  • Zum emotionalen Erleben von Liebe und Sexualität gibt es eine ganze Reihe von Empfehlungen auf unserer Empfehlungsliste:  Liebe und Triebe – Literatur und Links

Emotionen

Emotionen/-/emotions

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

Intelligenz

Intelligenz/-/intelligence

Sammelbegriff für die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen. Dem britischen Psychologen Charles Spearman zufolge sind kognitive Leistungen, die Menschen auf unterschiedlichen Gebieten erbringen, mit einem Generalfaktor (g-​Faktor) der Intelligenz korreliert. Demnach lasse sich die Intelligenz durch einen einzigen Wert ausdrücken. Hierzu hat u.a. der US-​Amerikaner Howard Gardner ein Gegenkonzept entwickelt, die „Theorie der multiplen Intelligenzen“. Dieser Theorie zufolge entfaltet sich die Intelligenz unabhängig voneinander auf folgenden acht Gebieten: sprachlich-​linguistisch, logisch-​mathematisch, musikalisch-​rhythmisch, bildlich-​räumlich, körperlich-​kinästhetisch, naturalistisch, intrapersonal und interpersonal.

Basisemotionen

Basisemotionen/-/basic emotions

Einige Forscher sind der Meinung, dass alle Emotionen sich aus einigen wenigen Basisemotionen zusammensetzen lassen. Diese werden auch als Primäremotionen bezeichnet. Hierzu zählen Furcht, Wut, Freude, Trauer, Vertrauen, Ekel, Überraschung und Neugierde. Primäremotionen treten infolge eines Ereignisses sehr rasch auf. Ebeno rasch können sie wieder verschwinden und komplexeren Sekundäremotionen Platz machen.

Emotionen

Emotionen/-/emotions

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.


Für Fortgeschrittene:

  • Der Spezialist für Emotionen im Tierreich hat seine Emotionstheorie in einer großen Monographie niedergelegt: Jaak Panksepp: Affective Neuroscience. The Foundations of Human and Animal Emotions. Oxford University Press, 2004
  • Das Ganze noch einmal aus evolutionspsychologischer Sicht: Jaak Panksepp, Lucy Biven: The Archeology of the Mind. Neuroevolutionary Origins of Human Emotions. Norton, 2007

Emotionen

Emotionen/-/emotions

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

Emotionstheorie

Emotionstheorie/-/-

Emotionen stellen die Forschung auch heute noch vor viele Fragen: Gibt es primäre und sekundäre Emotionen? Gibt es globale Emotionen? Gibt es Zusammenhänge zwischen einzelnen Emotionen? Auf Fragen wie diese suchen unterschiedliche Emotionstheorien Antworten.

Votes with an average with

Themen

Tags

Lizenzbestimmungen

Dieser Inhalt ist unter folgenden Nutzungsbedingungen verfügbar.

BY-NC: Namensnennung, nicht kommerziell

Empfohlene Artikel