Sprachen büffeln fürs Oberstübchen

10.10.2012. Sprachen zu lernen, lässt das Denkorgan wachsen, haben schwedische Wissenschaftler herausgefunden. Junge Probanden mit einem Faible für Sprachen, aber ohne entsprechende Vorkenntnisse, absolvierten einen Intensivkurs in Arabisch, Russisch oder Farsi. Binnen 13 Monaten erlernten sie die jeweilige Sprache – und zeigten deutliche Veränderungen im Gehirn: Der Hippocampus hatte an Volumen gewonnen, ebenso der linke mittlere frontale Gyrus, der linke Gyrus frontalis inferior und der linke Gyrus temporalis superior in der Hirnrinde. Bei Probanden, denen die Sprache regelrecht zuflog, waren insbesondere der Hippocampus und der Gyrus temporalis superior vergrößert, bei denen, die sich etwas mehr anstrengen mussten, der mittlere frontale Gyrus. In jedem Fall aber, so glauben die Forscher, halte Sprachenlernen das Gehirn fit. Das legen auch frühere Studien nahe, die zeigen, dass die Alzheimer Demenz bei zwei– und mehrsprachigen Patienten später ausbricht. (sr)
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Autor: dasGehirn.info

Veröffentlicht: 09.10.2012

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