MRT und PET in einem Gerät

28.08.2013. Forscher haben ein Gerät für Hirnmessungen entwickelt, das die beiden wichtigen Bildgebungsverfahren kombiniert. So kann ein Gehirn gleichzeitig mit der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) und der Positronen-​Emissions-​Tomographie (PET) untersucht werden. Bisher waren dafür zwei verschiedene Hirnscanner nötig. Das Gerät, das von einem Team um den Radiologen Bernd Pichler von der Uni Tübingen entwickelt wurde, ermöglicht genauere Ergebnisse. Die fMRT misst den Sauerstoffgehalt im Blut. Dadurch kann auf die Hirnaktivität rückgeschlossen werden. Bei der PET wird ein radioaktives Mittel gespritzt und dann seine Verteilung im Gehirn gemessen. Je nach Substanz können damit unterschiedliche Dinge untersucht werden. Mit der so genannten FDG-​PET etwa kann die Zuckeraufnahme von Zellen ermittelt werden, die auch Rückschlüsse auf Nervenaktivitäten erlaubt. Bei einer kombinierten fMRT/​FDG-​PET-​Messung fanden die Forscher nun Unterschiede in den Aktivitätsmustern. (rv)
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Autor: dasGehirn.info

Veröffentlicht: 27.08.2013

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