Endocannabinoide gegen Angst

13.06.2012. Endocannabinoide mindern Stress und Angst. Das bestätigen US-​Wissenschaftler und hoffen auf einen neuen Therapieansatz gegen Angst und posttraumatische Belastungsstörung. Sie blockierten bei Mäusen das so genannte FAAH-​Enzym, das Endocannabinoide abbaut. In der Folge waren die Tiere weniger ängstlich und steckten negative Erlebnisse wie leichte Stromstöße in den Fuß besser weg. Dies ging einher mit einem erhöhten Pegel an Endocannabinoiden im Nagerhirn, insbesondere in der Amygdala. Die Forscher entdeckten zudem eine Variante des menschlichen FAAH-​Gens, die eine gedrosselte Enzymfunktion zur Folge hat und damit ein höheres Endocannabinoid-​Niveau. Untersuchungen im fMRT zeigten, dass Personen mit der Variante anders auf beängstigende Bilder reagieren. Die Aktivität ihrer Amygdala nahm schneller ab als bei Menschen mit normaler FAAH-​Funktion. FAAH-​Blocker könnten demnach auch beim Menschen gegen angstassoziierte Störungen helfen. (sr)
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Autor: dasGehirn.info

Veröffentlicht: 12.06.2012

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