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Frage an dasGehirn
Aktuelle Frage von Ein Schüler, achte Klasse:
Warum heißt das Gehirn „Gehirn“?

Wie kam das Gehirn eigentlich zu seinem Namen? Weiß man darüber etwas?

Vergangene Frage von Eine Schülerin, achte Klasse:
Welche Farbe hat das Gehirn?

Welche Farbe hat eigentlich das Gehirn - und warum?

Fox P2
  • Wie eng Erinnerungen mit Orten verknüpft sind, konnten Forscher nun auf neuronaler Ebene zeigen. Das menschliche Gedächtnis belegt demnach Inhalte mit räumlichen Markern, die beim Abruf wieder aktiviert werden.
  • Genies im Federkleid: Rabenvögel zeigen ähnlich hohe Intelligenzleistungen wie Primaten. Forscher der Universität Tübingen haben nun erstmals auf neuronaler Ebene gezeigt, wie im Gehirn von Krähen Intelligenzleistungen entstehen.
  • Der Hörsinn verrät uns nicht zuletzt, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Bei dem zugrundeliegenden System im Gehirn spielt offenbar eine Art Feedback-Schleife eine Rolle.
  • Dendriten gelten als reine Eingangskanäle des Neurons. Doch die Nervenfortsätze verarbeiten offenbar auch selbst Informationen und tragen damit zur Rechenleistung des Hirns bei.
  • Synapsen bilden sich, wenn Neurone gemeinsam feuern – sagte bereits Donald Hebb vor über 60 Jahren. Doch nach welchen Prinzipien das stattfindet, ist noch heute weitgehend offen. Markus Butz vermutet homöostatische Prozesse in der Zelle.
  • Wirkstofffrei und doch effektiv: Placebos – wörtlich "ich werde gefallen" – sind bekannt und geschätzt. Der umgekehrte Effekt heißt Nocebo – wörtlich "ich werde schaden". Dieser Effekt kann die Schmerzverarbeitung im Rückenmark ...
  • Wenn wir sprechen, nutzen wir Sprachlaute willentlich - Tiere äußern Laute hingegen meist aus dem Affekt heraus. Doch offenbar sind auch Rhesusaffen zu gezielten Lautäußerungen in der Lage und nutzen dabei spezielle Nervenzellen.
  • Wer Videospiele spielt, trainiert vermutlich sein Gehirn: Eine Region, die beim räumlichen Denken eine Rolle spielt, ist bei Videospielern besonders ausgeprägt, zeigen Untersuchungen von Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
  • Kontaktaufnahme, wenn sonst nichts mehr geht: Marburger Forscher haben ein System entwickelt, das es locked-in Patienten ermöglicht, durch ihre Augen zu kommunizieren. Es nutzt den Effekt, dass sich die Pupillen bei geistiger Anstrengung erweitern.
  • Ein Leckerbissen verschwindet unter einem von drei Hütchen - nun werden sie vertauscht. Doch der Kakadu weiß, unter welchem die Belohnung steckt: Die Vögel beherrschen die so genannte „Objekt-Permanenz“.
Hirnschau
  • Mark Solms ist Neurowissenschaftler und beschäftigt sich bei allem Hirn vor allem mit dessen innerer Welt. Der Fokus ist dabei primär psychoanalytisch, Solms orientiert sich an Sigmund Freud.
  • Yasser Roudi hat den Kandel-Preis für junge Neurowissenschaftler 2015 gewonnen. Von einem Physiker war das so nicht zu erwarten und auch sonst hat er eine eigene Sicht auf die Dinge –‬ hier ein philosophisches Interview über Wissen und ...
  • Bei der Vergabe des Kandel-Preises für junge Neurowissenschaftler an Yasser Roudi sprachen wir mit dem Ehepaar Moser über das Leben mit Nobelpreis, Verpflichtungen, Neugier, große Fragen ...
  • Es gibt (noch) kein VIP-Areal im Gehirn, aber es gibt VIP-Neurone. Hunde sehen Wärmestrahlung. Fliegen sehen Kino. Mikroskopie am Rande der Legalität. Gespräche zwischen Cortex und Accumbens. Und mehr beim Treffen der Hirnforscher in Göttingen.
  • Anlässlich der Nobelpreisverleihung 2014 erklärt Andrea Burgalossi vom CIN (Exzellenzcluster der Uni Tübingen) die Physiologie der Orientierung detalliert. Nach diesem kurzen Vortrag wissen Sie alles, was Sie wissen müssen!
  • Zum 49. mal traf sich die Deutsche Gesellschaft für Psychologie, diesmal in Bochum. Der Eindruck: freundlich, lebendig, menschlich, mit interessanten Themen und erlesener Musik. Aber sehen Sie selbst.
  • Wenn sich Sci-Fi-Autoren über irgendetwas einig sind, dann darüber, dass Technik und Biologie zusammenwachsen werden, dass wir künftig Geräte Kraft unserer Gedanken steuern. Nun: Die Zukunft hat begonnen. Niels Birbaumer hat sie mit erfunden.
  • Wie gelingt es der Motte, einer Spur weniger Duftmoleküle zu folgen? Wird im Insektengehirn Gerochenes ähnlich verrechnet wie Gesehenes? Wie erkennt die Fliege, dass etwas eklig riecht? Solche Fragen wurden auf der Tagung „Odor Spaces“ ...
  • Am letzten Tag der Neuroscience 2013 ziehen Michael Simm und Nik Walter journalistische Billanz, Onur Güntürkün nennt als Highlight einen Dinosaurier und Robert Egger reverse-engineert hemmende Zellen. Das Wetter ist phantastisch.
  • In Teil 3 der Hirnberichterstattung aus San Diego befragt ein einsamer Redakteur Beat Lutz zur Epigenetik der Resilienz, spricht mit Marian Brackmann über die deutschen Exzellenzcluster und schaut bei Zeiss vorbei.
Der Hirnscanner - Hirnforschung in den Medien
  • Ein Kalifornier hat einen Bandwurm im Gehirn überlebt – das interessiert alle. Ein Forscherteam testet erfolgreich eine Methode, Krebsmedikamente durch die Blut-Hirn-Schranke zu schleusen – das interessiert kaum.
  • Der Hirnscanner beschäftigt sich diesmal viel mit dem Glauben: Mit dem Gottesglauben, der laut Medienberichten im Gehirn vermeintlich ausgeschaltet werden kann, und den Glaubensätzen der Küchenpsychologie.
  • Der Hirnscanner wundert sich über neue Methoden der Kriminalistik, die Medien anhand eines Fingerabdrucks des Gehirns versprechen. Und er sorgt sich um Kinder, die künftig aufgrund einer falsch vermittelten Studie des Nächtens Mathe büffeln ...
  • Der Hirnscanner widmet sich unter anderem der Berichterstattung über den Zusammenhang von Schmerz und Mitgefühl. Und findet: Wer recherchiert, ist – mal wieder – klar im Vorteil.
  • Entfernte Hinweise, dass unter ganz bestimmten Umständen vielleicht Alzheimer-typische Eiweiße zwischen Gehirnen übertragen werden könnten, sorgen für Unruhe. Wach hält auch eine neue Studie zum Wirkmechanismus von Kaffee.
  • Eine große internationale Untersuchung legt nahe, dass etwa zwei Drittel aller psychologischen Studien methodisch unsauber und deswegen nicht replizierbar sind. Wieso ist das so? Das sagen die Medien.
  • Eine Pille für die Lust der Frau ist in den USA zugelassen worden. Die Berichterstattung darüber tappt immer wieder in dieselbe Falle: Das neue Medikament – ein Psychopharmakon – wird mit dem vergleichsweise harmlosen Viagra gleichgesetzt.
  • Der Hirnscanner möchte den Redaktionen hitzefrei geben – freut sich aber auch über ein gelungenes Beispiel dafür, wie sehr eine unabhängige Expertenmeinung die Berichterstattung aufwertet.
  • Ist Schizophrenie der Preis für unser komplexes menschliches Gehirn? Und das Rauchen ein Auslöser dieser Erkrankung? Die Medien berichten von zwei Studien hierzu – und das mal mehr, mal minder ausgewogen.
  • Ratten träumen offenbar von der Zukunft. Obwohl die Studie kompliziert ist, berichten viele Medien korrekt. Auch Journalisten träumen von der Zukunft. Aktuelle Sparmaßnahmen bereiten ihnen aber derzeit eher Alpdrücke.
3D-Gehirn
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Leib und Seele sah Descartes als getrennte Einheiten des Menschen an, die im Gehirn wechselwirken
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