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Die Partner

Gemeinsam sind wir stark

Ein viel strapazierter Satz, der auf www.dasGehirn.info voll und ganz zutrifft. Denn um das Projekt zu verwirklichen, haben sich drei Partner zusammengetan: Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, eine der größten Deutschen Privatstiftungen, die Neurowissenschaftliche Gesellschaft e.V., die mehr als 2.000 Forscher vereint und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, das im Bereich Neue Medien zu den weltweit führenden Kulturinstitutionen zählt. Hier erfahren Sie mehr über die Projektpartner:

Neurowissenschaftliche Gesellschaft
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Themenpartner

Neurowissenschaftliche Gesellschaft

Basierend auf einem nahezu beispiellosen Wissenszuwachs haben sich die Neurowissenschaften in den letzten Jahrzehnten vom „Exotenfach“ zu einer Leitdisziplin der Biomedizin entwickelt. Ihre Erkenntnisse haben entscheidend zum Verständnis elementarer Lebensvorgänge beigetragen – angefangen bei fundamentalen Prozessen auf der Ebene von Genen und Zellen bis hin zum komplexen Verhalten von Tier und Mensch. Darüber hinaus sind sie Basis für die Erforschung von Erkrankungen, die durch die steigende Lebenserwartung immer verbreiteter werden, wie etwa die Alzheimer-Krankheit.

Um der stürmischen Entwicklung der neurowissenschaftlichen Forschung Rechnung zu tragen, erklärten der amerikanische Senat und der damalige Präsident George Bush die 1990er Jahre zur „Decade of the brain“. Drei Jahre nach deren Beginn wurde in Deutschland die Neurowissenschaftliche Gesellschaft e. V. (NWG) gegründet. Heute zählt die NWG weit über 2.000 Mitglieder und vereint dabei Forscher aus all den vielen verschiedenen Disziplinen, die sich mit der der Entwicklung, der Funktionsweise, den Leistungen und Störungen von Gehirn und Nervensystem befassen.

Die NWG hat sich zum Ziel gesetzt, die Neurowissenschaften in Forschung und Lehre zu fördern. Dazu gehört auch, deren Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das Interesse an einem der spannendsten Wissenschaftsgebiete des 21. Jahrhunderts zu befriedigen.

www.dasGehirn.info präsentiert den aktuellen Stand der neurowissenschaftlichen Forschung auf fachlich höchstem Niveau. Dies garantieren die Experten aus der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft, die die Redaktion bei der Erstellung der Inhalte wissenschaftlich begleiten. Zudem stellt die NWG im Projekt den Fachbeirat „Neurowissenschaften“, der für die wissenschaftliche Qualität des Portals verantwortlich ist.

Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung baut auf dem Lebenswerk des 1972 verstorbenen Stifters Georg Karg, Inhaber der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, auf. 97,5 Prozent der Anteile der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH wurden in die Stiftung eingebracht. Im Jahr 1998 löste sich die Hertie-Stiftung aus ihrer Unternehmensbindung. Heute ist sie mit ihrem Vermögen von rund 800 Mio. Euro eine der größten deutschen Privatstiftungen. Sie versteht sich als Reformstiftung, die Anreize für Veränderung schafft – durch neue Lösungsansätze, zusätzliches Know-how und die nötige finanzielle Unterstützung. Sie möchte einen praktischen Beitrag zur Erneuerung des Landes leisten mit modellhafter Arbeit in der vorschulischen Erziehung, der akademischen Bildung und in der Forschung.

Die Hertie-Stiftung ist der größte private Förderer der Hirnforschung in Deutschland und der zweitgrößte in Europa. Ihr Ziel ist es, den Gewinn neuer Erkenntnisse in den Neurowissenschaften zu fördern und die Bedingungen für exzellente Hirnforschung durch die Entwicklung neuer Organisationsstrukturen zu optimieren. In Tübingen gründete die Stiftung das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, das zu den drei führenden Institutionen der neurologischen Forschung in Europa gehört.

Mit dem Aufbau des ersten interaktiven Onlineportals zum menschlichen Gehirn geht der neurowissenschaftliche Förderbereich der Hertie-Stiftung in inhaltlicher wie kommunikativer Sicht neue Wege. www.dasGehirn.info schließt eine Angebotslücke sowohl im WorldWideWeb als auch innerhalb des Stiftungsportfolios. Die Webseite bereitet das gebündelte Wissen über das Gehirn zielgruppengerecht für ein breites Publikum auf und bildet auf medientechnisch höchstem Niveau die aktuelle neurowissenschaftliche Forschung ab. Damit erfüllt www.dasGehirn.info in besonderer Weise den Anspruch der Hertie-Stiftung auf einen gewinnbringenden Dialog von Fachwissenschaft und Öffentlichkeit.

Zentrum für Kunst und Medientechnologie

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ist eine weltweit einzigartige Kulturinstitution. Weit über seine Funktion als Museum hinaus, widmet sich das ZKM der Erforschung und Produktion neuer visueller und musikalisch-akustischer Technologien. Gastkünstler und Fachleute entwickeln hier an Instituten technisch wie auch inhaltlich neue Werke, die in Ausstellungen am ZKM aber auch weltweit präsentiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine umfangreiche Archivstruktur. Am ZKM beheimatet sind über 200 Archive von Künstlern und Verlagen, die hier wissenschaftlich aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

In Theorie und Praxis reagiert das ZKM so auf die schnelle Entwicklung der Informationstechnologien und den damit einhergehenden stetigen Wandel der gesellschaftlichen und sozialen Strukturen. In enger Zusammenarbeit mit nationalen wie internationalen Institutionen versteht es sich als Forum für die Begegnung von Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft. Als Plattform für Experimente und Diskussionen fokussiert das 1988 gegründete ZKM die Zukunft und stellt Fragen nach einem sinnvollen Einsatz von Technologien.

Das Interesse am Projekt dasGehirn.info resultiert aus einem der aktuellen Inhalte der Forschungsarbeit des ZKM: Kreative Prozesse als Ausdruck von Hirnfunktionen zu begreifen und neurobiologische Grundlagen ästhetischer Erfahrung zu verstehen. Die klassische Ästhetik sieht sich durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse und neue technologische Möglichkeiten vor weitreichenden Veränderungen. Die Neuroästhetik bildet gemeinsam mit der Molekularästhetik am ZKM den Kernpunkt einer Auseinandersetzung, die aus der Perspektive der Wissenschaft wie der Kunst betrachtet und geführt wird.
Im Rahmen des Projekts dasGehirn.info hat ZKM den Vorsitz im Fachbeirat Neue Medien inne, der für die Qualität der Gestaltung und medientechnischen Umsetzung des Portals verantwortlich ist. Eingesetzte Technologien wie auch die mögliche Anwendung kommender neuer Technologien und eine zukunftsorientierte Nutzung des Webs finden hier besondere Beachtung. Durch die Beschäftigung mit neurowissenschaftlichen Fragestellungen in Verbindung mit neuen Technologien bildet www.dasGehirn.info das Interessensgebiet des ZKM damit gleich in zweifacher Weise ab.

Themenpartner


Das Gehirn ist innen größer als außen – es steckt voller biologischer, psychologischer und philosophischer Themen. Um dieser Fülle auf dem neusten wissenschaftlichen Stand gerecht zu werden, ist www.dasGehirn.info auf zusätzliche Partner angewiesen: Erst durch ihre Unterstützung mit Geldern und Fachwissen können wir einen solchen Fächer an verlässlichem Wissen anbieten.

Zwei Punkte sind bei diesen Kooperationen besonders wichtig: Zum einen arbeitet www.dasGehirn.info nur mit nicht-kommerziellen Partnern zusammen. Zum anderen ist die Redaktion in ihren Entscheidungen komplett frei.


Thema: Morbus Alzheimer

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen entscheidend zu verbessern. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, exzellente wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu fördern und darüber hinaus den Betroffenen und ihren Angehörigen mit konkreter Hilfe zur Seite zu stehen. 


Thema: Neuroinflammation

Der DFG-Sonderforschungsbereich Transregio 43 konzentriert sich auf Immunprozesse, die nicht nur Teil der klassischen Entzündungskrankheiten des Nervensystems sind, sondern auch eine wichtige Rolle in der Pathogenese untypischer neuroimmunologischer Erkrankungen spielen. Dazu gehören Schlaganfall, Multiple Sklerose und womöglich Alzheimer. 

 

Thema Extinktionslernen

Wir sind in der Lage, neue Information zu erlernen und uns anschließend an sie zu erinnern. Wir können aber auch lernen, dass früher gelerntes Wissen nicht mehr zutrifft, sodass wir aufhören, entsprechend zu reagieren. Dieses Extinktionslernen erforschen der DFG-Sonderforschungsbereich 636 und die DFG-Forschergruppe 1581.

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